Horizon

Eröffnung: 13.02.2019

Gruppenausstellung mit :
 

 

Gerhard Richter, Paul Winstanley, Matthias Meyer, Julian Opie, Yigal Ozeri, Ariamna Contino, Stefan Hunstein,
Izima Kaoru, Julio Rondo, Giovanni Castell, Jan Davidoff, Philipp Lachenmann, Tina Berning,
Adam Mysock, Daniel Knorr und Dieter Rehm

 

Galerie Andreas Binder, 14/02-16/03/2019

 

Knöbelstraße 27, 80538 München

 

 

PRESSETEXT:

 

Unter dem Titel HORIZON präsentiert die Galerie Andreas Binder Gemälde, Foto- und Videoarbeiten, Skulpturen, Grafiken sowie Papierarbeiten moderner und zeitgenössischer Künstler, die sich motivisch der Darstellung des Horizonts widmen.
Die künstlerische Fokussierung auf den Horizont als Linie in der Ferne, an der sich Himmel und Erde bzw. Wasser scheinbar berühren, macht hier die Unendlichkeit des Universums im mikrokosmischen Abbild sichtbar. Gleichzeitig verweisen die ausgestellten Werke auf die Elemente Wasser, Erde und Luft als Grundlage allen Lebens und eröffnen so Fragen nach der Entfremdung des Menschen von der Natur und ihrer Bedrohung durch den Menschen.
Abbildungen des Horizonts haben in der westlichen Kunsthistorie eine lange Tradition. Sei es das Seestück als eigene Gattung oder die Epoche des Impressionismus, die aus dem Versuch der Darstellung von Stimmungen in der Natur hervorging. Stets stand der Horizont als Symbol für die Überschreitung von Grenzen für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und so spannt auch die Ausstellung HORIZON den Bogen vom impressionistischen Werk Pissarros hin zu zeitgenössischen Werken, die allesamt genreübergreifend in der sowohl figurativen als auch abstrakten Darstellung der Weite des Horizonts auf die Fähigkeit der Kunst das Unsichtbare sichtbar zu machen verweisen.
Figurative Malereien, Papierarbeiten und Fotografien bilden hier eine Einheit mit den stark reduzierten, beinahe abstrakten Werken von Julio Rondo, Giovanni Castell und Daniel Knorr. Gleichzeitig zeigen die Landschaftsgemälde von Matthias Meyer, Johnny Koch, Jan Davidoff, Paul Winstanley und Yigal Ozeri ebenso wie die Grafik- und Papierarbeiten von Gerhard Richter, Tina Berning und Ariamna Contino in ihren subjektiven Blickweisen auf den Horizont die End-, Zeit- und Geschichtslosigkeit der Natur. Es scheint, als habe das Zeitalter, in dem in der Technik und der Kunst alles möglich ist, zur Rückbesinnung auf die Natur als künstlerisches Sujet geführt. Und so wirken auch die nahezu dokumentarischen Fotoarbeiten der Künstler Izima Kaoru, Philipp Lachenmann, Dieter Rehm und Stefan Hunstein wie die Reaktion auf die allgegenwärtige Skepsis gegenüber der Manipulierbarkeit des Bildes und die bewusste Rückbesinnung auf die Elemente der Natur als Grundlage alles Wahrnehmbaren.
Die Auflösung der Dichotomie von Kunst und Natur angesichts der Bedrohung der Natur durch die Verschmutzung von Erde, Wasser und Luft wird in HORIZON sichtbar und macht den Ausstellungsraum so zur Projektionsfläche des Wunsches nach einem Leben in Einheit mit der Natur als Konstante unseres Daseins.
 

TEXT: Leni Senger

Waffle falling over

Internetmeme – Kulturalisierung des Gewöhnlichen

Matthias Fritsch, Lauren Kaelin, Johnny Koch, Eva & Franco Mattes, Anahita Razmi, Molly Soda


Kunstverein Wolfsburg, 12/05–06/08/2017

 

Eröffnung: Donnerstag, 11/05, 19h


Kunstverein Wolfsburg, Schlossstr. 8, D-38448 Wolfsburg
T +49 (0) 5361 67 422, F +49 (0) 5361 650 862
kunstverein@wolfsburg.de, www.kunstverein-wolfsburg.de
Mi–Fr 10–17h, Sa 13–18h, So u. Feiertags 11–18h
 

SHOWTIME

Eröffnung 05.02.2016

Herzliche Einladung zur Ausstellung

"SHOWTIME"

ERÖFFNUNG: Fr 05.02.2016, 19 Uhr

Einführung: Jerry Zeniuk
Bürgerhaus Unterföhring, Münchner Strasse 65

85774 Unterföhring
Dauer: bis 11.03.2016


Öffnungszeiten Bürgerhaus:
Mo bis Fr 8.00 – 20.00 Uhr

Sa 10:00 – 14:00 Uhr

 

 

"Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität" (Qui Gon Jinn)       

Zu den Arbeiten von Johnny Koch, Hanau 1982

 

Wo setzt man an, wo schließt man den Kreis? Welchen Normenkatalog traut man sich zu, welche Grenzen ist man gewillt zu überschreiten und welche scheinen schier unüberwindbar? Es gibt im individuellen Bezugsfeld Erde und Alltag keine Grenzen, man muss sie sich selbst schaffen und man ist selbst die größte und die labilste zugleich. In diesem Kosmos strudeln die Arbeiten von Johnny Koch und versuchen den komplexen Alltag in greifbare Vektoren zu zerlegen. Dabei ist sein Fokus stets darauf gerichtet, die blinden Flecken zu finden, die unausgesprochenen Dinge und Worte. Das viel zitierte Zwischen-den-Zeilen-Lesen wird zu einem Zwischen-den-Zeilen-Malen. Dabei stellt Johnny Koch keinen neuen Normenkatalog oder ein neues Regelwerk auf, sondern versucht, durch gezieltes Sichten und Verarbeiten der blinden Flecken auf genau diese hinzuweisen. Nun liegt es beim Betrachter, in dieser Situation weiterzustrudeln.

Denn nach Ansicht von Johnny Koch vervollständigt sich seine Arbeit erst im Auge und im Denkprozess des Betrachters. Der Künstler entzieht sich der Verantwortung, welches Resultat der  Interpretation letztendlich erreicht wird. Er verpflichtet sich vielmehr der Aufgabe, seinen assoziativen Impetus durch den Betrachter konkret werden zu lassen.

Die Beiläufigkeit und Hochgeschwindigkeitshektik der heutigen Alltagsrealität führt zu einem Überangebot an Wahrnehmungsmöglichkeiten. Dieser Reizüberflutung stellt Johnny Koch mit seinen klaren Malereien und leicht zu entziffernden Satzfragmenten eine Entschleunigung gegenüber, um den Nischen des Alltags Dringlichkeit zu verleihen. Er versieht die vorbeirauschenden Eindrücke der porösen Realität mit einem Filter, um neue Zugänge zur Wahrnehmung zu öffnen und eine Art Vibration zu erzeugen. Eine stete Vibration, die bleibt, auch wenn der Vorgang der Rezeption schon längst vorüber ist - eine Art Nachhall, ein Echo der Sinnesreize.

Sein literarisch-künstlerischer Lösungsvorschlag ist adressiert an Gedanken, die sich in Worte fassen lassen. Seine Bilder scheinen wie kurze frei-assoziative Antwortschnipsel zu fungieren, doch was sind die Fragen? Aufgeschnappte Worte, die nach ihrer Relevanz befragt werden. Woher kommen diese Worte? Was evozieren sie? Kann das, was wir täglich sehen, was täglich an uns vorbeirauscht, alles sein? Fragen, die der Betrachter selbst bewältigen muss.

 

 

Johnny Koch studierte bei Prof. Barbara Hamann an der Kunsthochschule in Kassel und als Meisterschüler bei Prof. Jerry Zeniuk an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er hat bereits an vielen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, u. a. in München, Berlin, Helsinki und Los Angeles.

Sa 10.00 – 14.00 Uhr


 

Neue Münchner Malerei VI

19.03. - 30.04.

Ingrid Floss, Tim Freiwald, Setareh Khosravani, Johnny Koch, Christian Muscheid, Anna Schölß, Richard Schur, Raphael, Weilguni, Antja Zeiher

 

 

Galerie Vogdt, Kurfürstenstrasse 5/D 80799 München/ Tel +49 89 271 6857 / http://www.galerie-vogdt.de

JohnnyBeton

Freitag 20.03.2015

Ausstellung Johnny Koch
Freitag 20.03.2015  19:00
ab 20:30 Otto Schellinger und Band


Kunst und Textwerkverlag
Ligsalzstrasse 11/ 80339 München

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